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14.03.2012, 10:21 Uhr | CDU-Fraktion im Rat der Stadt Einbeck
Einsatzbereitschaft der Feuerwehr perspektivisch stärken
Schwerlastführerscheine zukünftig ein Problem / CDU-Fraktion steuert gegen
Um die Einsatzbereitbereitschaft der Stützpunktwehren und die der Feuerwehr in der Kernstadt perspektivisch zu erhalten, hat die CDU-Fraktion die Initiative ergriffen, um mehr Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen mit einem Schwerlastführerschein auszustatten. Der entsprechende Antrag „Einsatzbereitschaft der Feuerwehr erhöhen“ soll vom Verwaltungsausschuss an das Stadtkommando und an den Brandschutzausschuss zur Beratung weiter geleitet werden.
 Aufgrund der Verkleinerung und Strukturänderung der Bundeswehr sowie der einhergehenden demografischen Entwicklung werden die Inhaber von LKW-Führerscheinen in der Region weniger. Dieser Trend wird sich zukünftig verstärken und die Einsatzbereitschaft für Feuerwehrfahrzeuge, die schwerer sind als 7,5 Tonnen, zukünftig einschränken. Dieser Entwicklung will sich die CDU-Fraktion mit ihrer Initiative entgegen stellen. Zusammen mit Kommando und Fachausschuss soll der bestehende LKW-Führerscheinmechanismus überprüft und mit dem Ziel der Erweiterung optimiert werden. Dazu dürfte es nötig sein, das bestehende Budget zu erhöhen.
„Einbeck und die Dörfer verfügen nicht nur eine große Fläche, sondern auch über eine brandschutztechnisch höchst sensible Innenstadt. Das macht Spezialfahrzeuge erforderlich, die im Einsatzfall auch bewegt werden müssen. Wir wollen den Anreiz für Schwerlastführerscheine deutlich erhöhen, das kommt der Feuerwehr zu Gute und vor allem der Sicherheit von uns Bürgern“, begründet Ulrich Vollmer den Antrag der CDU.
Dieses Mehr an Sicherheit werde man sich auch etwas kosten lassen und man dürfe es nicht allein den ohnehin ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmännern- und frauen überlassen, in einen LKW-Führerschein zu investieren. Auch die notwendigen Untersuchungen, um den Führerschein zu verlängern, kosten Geld. Mit dieser Initiative wolle man aber auch ein Signal setzen, um die Arbeit der Feuerwehren zu honorieren und Anreize für die Mitarbeit in den Wehren bieten.
„Wir müssen jetzt handeln- und nicht erst wenn es zu spät ist und wir in einer Großschadenslage feststellen müssen, dass uns die Fahrer für die schweren Einsatzfahrzeuge fehlen“, unterstreicht Ulrich Vollmer und setzt auf eine gute und gemeinsam von Feuerwehr und Politik getragene Lösung.
 

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