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09.06.2011, 16:11 Uhr
Nur gemeinsam geht es voran!
Entwicklungsprojekte in Einbeck erfreuen sich hoher Aufmerksamkeit. Um die Hintergründe und Überlegungen zu beleuchten, nehmen wir gerne Stellung. Es wäre fatal, wenn sich in unserer Stadt eine „Dagegen-Kultur“  etabliert. Viel besser ist es, die Kräfte zu bündeln und gemeinsam für eine gute Entwicklung zu arbeiten.
Nach Möncheplatz und Poser-Projekt geht es in diesen Tagen um den Neustädter Kirchplatz. Wieder einmal um den Neustädter Kirchplatz muss man sagen, denn hier gibt es ja in schöner Regelmäßigkeit Ansiedlungs- und Bebauungsüberlegungen. Nur: passiert ist dort in den vergangenen 40 Jahren nichts. Die Ratsmehrheit hat im vergangenen Jahr die Initiative ergriffen, um den Platz zu modernisieren, umzugestalten und insgesamt in der Optik und der Nutzbarkeit zu verbessern. Darüber wurde in öffentlichen Sitzungen beraten und auch regelmäßig berichtet. Seit Monaten gibt es nun einen Ratsbeschluss und die Bereitstellung von Mitteln für das Projekt. Leider hat das Rathaus ebenfalls Monate gebraucht, um die Ausschreibung auf den Weg zu bringen. Pünktlich nun erscheint wieder ein Interessent für den Platz, der übrigens seit mehr als einem Jahr der Rathausspitze bekannt ist, um eigentlich den Möncheplatz (!) zu bebauen.

So hat dieser Investor vor einigen Wochen seine Überlegungen zu einer Möncheplatzbebauung im Verwaltungsausschuss vorgestellt. Wie zu erwarten war, hat dieses Vorhaben keine Jubelstürme ausgelöst. Nun wurde die gleiche Überlegung (Schuhe, Textil, Drogerie) auch für den Neustädter Kirchplatz dargelegt. Dabei gibt es längst noch keine Detailplanungen und der Investor geht davon aus, dass er mindestens zusätzliche fünf bis sechs Monate planen müsse. Wenn man nun archäologische Notwendigkeiten, Anträge und andere Details berücksichtigt, würde bis zu einem möglichen Baubeginn mindestens ein weiteres Jahr vergehen – Ausgang ungewiss.

Von daher war es richtig, den Ratsbeschluss umzusetzen, die Ausschreibung auf den Weg zu bringen und damit auf den „Spatz in der Hand“ zu setzen und nicht auf „Tauben“ zu hoffen, die irgendwo herum fliegen könnten. Die jetzt ausgeschriebene Modernisierungsmaßnahme lässt dabei alle zukünftigen Möglichkeiten offen. So wird weder Teer noch Beton verbaut, sondern Pflaster, was flexibel nutzbar oder auch wieder aufnehmbar ist. Selbstverständlich will niemand diesen Investor verprellen. Die Politik wird weiter das Gespräch suchen und weitere Planungen ermöglichen. Das jahrelange Abwarten und die Fixierung auf Glaspaläste und Markthallen auf dem Neustädter Kirchplatz, hat sich seit Jahren und Jahrzehnten letztlich immer wieder als Luftblase erwiesen und dazu geführt, dass der Neustädter Kirchplatz kein offener, freundlicher und gut nutzbarer Platz mitten in der Stadt ist, sondern sich in dem betrüblichen Zustand und in der unschönen Optik befindet, die wir alle kennen.

Wir wollen die Entwicklung aktiv voran bringen, ohne zukünftige Möglichkeiten zu verbauen. Wir werden uns aktiv für Modernisierung einsetzen. Einfach mal gegen alles zu sein (und diesen Eindruck kann man bisweilen haben) hilft Einbeck nicht weiter. Nur gemeinsam geht es voran.


Dirk Ebrecht
für die Gruppe CDU, FDP, Grüne

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