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21.06.2011, 15:40 Uhr
Ratsmehrheit gibt SEPA die Möglichkeit die Ernsthaftigkeit zu untermauern
 Im Zuge möglicher Ansiedlungsprojekte finden Möncheplatz und Neustädter Kirchplatz immer wieder das Interesse von Projekt-Entwicklern und Investoren. Nachdem es mit Blick auf den Neustädter Kirchplatz seit Jahren und Jahrzehnten nicht gelungen ist, den Platz in einen zeitgemäßen und attraktiven Zustand zu versetzen oder in seiner Funktion sinnvoll zu erweitern, hatte die Ratsmehrheit die Initiative ergriffen und die Umfunktionierung hin zu einem vielseitig nutzbaren Multi-Funktionsplatz voran getrieben. In den vergangenen Wochen hat mit der Firma SEPA erneut ein Investor Interesse für eine Bebauung des Platzes bekundet. Da die Vorstellungen bislang unkonkret waren und noch Monate an weiterer Planungszeit veranschlagt waren, hatte die Ratsmehrheit die ursprüngliche Ausschreibung auf den Weg gebracht. Dieser Beschluss hatte offenkundig die Folge, dass der Handlungsdruck auf SEPA angestiegen ist und das Unternehmen konkret in Verhandlungen – unter anderem mit der Kirchengemeinde zwecks Erwerbs des Gemeindehauses – eingestiegen ist.
 Um den Investor nicht zu verprellen und um ihm die Chance zu geben, einen detaillierten Konzept- und Planungsvorschlag zu unterbreiten, hat die Ratsmehrheit im Verwaltungsausschuss festgelegt, dass die Planungs- und Ausschreibungsaktivitäten der Stadt bis zum 30.10. ausgesetzt werden. „Diese Zeit wollen wir SEPA geben, um die Ernsthaftigkeit des Vorhabens und Beweis zu stellen. In der Vergangenheit sind solche Bebauungsvorhaben sämtlich im Sande verlaufen“, erläutert Dirk Ebrecht für die Gruppe CDU, FDP, Grüne.

Man werde sehen, ob und wie intensiv das Vorhaben weitergehe. In jedem Fall habe SEPA nun die Möglichkeit konkret zu werden. Das Ergebnis müsse dann in den politischen Gremien und der Öffentlichkeit diskutiert werden. Sollten sich die weiteren Planungen des Investors in Luft auflösen, so Ebrecht, werde man die ursprüngliche Absicht der Gruppe wieder aktivieren. Mit dem Thema öffentliche Plätze in der Stadt müsse man sich ohnehin beschäftigen. „Bei der CDU gibt es Überlegungen und eine Sympathie dafür, einen Grundsatzbeschluss zu fassen, die freien Plätze in der Innenstadt ganz von einer Bebauung freizuhalten und damit als Platz zu erhalten“, so Ebrecht. Das sollte innerhalb der Politik aber auch der Öffentlichkeit diskutiert werden und es müsse „noch Überzeugungsarbeit“ für diesen Vorschlag bei anderen geleistet werden. Vorerst wolle man wissen, „was da wirklich kommt“. Passiere wieder nichts, so  hätte SEPA seine Chance gehabt und man könne am Ende immer wieder die bisherigen Planungen aufnehmen, um den Neustädter Kirchplatz als Platz zu erhalten, attraktiver zu machen und in seiner Funktion zu erweitern.

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