Stadtverband Einbeck

Wasserrohrbruch in Kreiensen hat politisches Nachspiel im Stadtrat

Kritik an mangelnder Kommunikation / Bürger besser schützen

Der mehrtägige und noch andauernde Wasserrohrbruch in Teilen von Kreiensen wird noch ein politisches Nachspiel im Stadtrat haben. So kritisiert die CDU-Stadtratsfraktion die aus ihrer Sicht mehr als mangelhafte Kommunikation seitens der Stadtwerke und auch der Stadtverwaltung mit deutlichen Worten. So hat die CDU das Thema auf der Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 10. Juni bereits platziert.

„Dass Wasserrohrbrüche oder Stromausfälle passieren, ist die eine Sache. Wenn sich in der Situation aber niemand in der Verantwortung sieht, mit den betroffenen Bürgern oder auch den Multiplikatoren vor Ort zu kommunizieren, dann ist das inakzeptabel“, kritisiert die CDU-Fraktion das Vorgehen. Schließlich müsse man zumindest wissen, was los sei und wie lange der Ausfall voraussichtliche andauere. Es gelte, Bedürftige oder nicht mobile Menschen zu versorgen. Das gelte insbesondere bei mehrtägigen Ausfällen und bei den aktuell hohen Temperaturen. Risikovorsorge und Bevölkerungsschutz sähen, so die CDU, jedenfalls anders aus. „Überall wird derzeit über einen besseren Zivil- und Bevölkerungsschutz gesprochen. Wenn wir jetzt sehen, dass bereits bei einem Wasserrohrbruch Vieles nicht gut funktioniert, dann wissen wir, wo wir in der Realität damit stehen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Ebrecht.

Man habe Stadtwerke und Stadtverwaltung aufgefordert, den Betroffenen besser zu helfen und werde die Situation zum Anlass nehmen, um die Thematik in der nächsten Ratssitzung aufzuarbeiten, um für zukünftige Risikolagen besser gewappnet zu sein.