CDU Stadtverband Einbeck informiert sich bei den Johannitern über Rettungsdienst, Ausbildung und Katastrophenschutz
Dr. Sören Heitmann, Carola Bongartz, Maren Root, Christian Wolff, Stephan Weber, Frederic Otto, Karsten Armbrecht, Marc Küchemann (v.l.n.r.)Der CDU‑Stadtverband Einbeck hat die Dienststelle des Johanniter‑Ortsverbandes sowie die Rettungswache in Einbeck besucht. Während eines mehrstündigen Informationsbesuchs erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in der Region.
Unter der Leitung von Dienststellenleiter und Regionalbereitschaftsführer Südniedersachsen, Marc Küchemann, dem diensthabenden Notarzt Dr. Bodo Lenkewitz sowie dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst im Landkreis Northeim, Dr. Sören Heitmann, begann der Besuch mit einem Vortrag zur Entwicklung und Struktur der Johanniter. Anschließend erfolgte ein Rundgang über das Gelände in der Schwammelwitzer Straße.
Dabei wurden die verschiedenen Einsatzfahrzeuge vorgestellt, darunter auch der Betreuungsplatz 500, der bei Großschadenslagen zum Einsatz kommt. Ebenso präsentierte der Campus Südniedersachsen der Johanniter‑Akademie ihre umfangreichen Ausbildungsangebote. Der Campus Südniedersachsen bildet unter anderem Rettungssanitäter aus und nimmt die entsprechenden Abschlussprüfungen ab. Vorgestellt wurden zudem das Hausnotruf‑System sowie die vielfältigen Aufgaben im Katastrophenschutz, etwa der Aufbau von Sanitätszelten, Notunterkünften und die Versorgung von Betroffenen. Auch die Belieferung von Schulen im Landkreis Northeim mit Mahlzeiten aus der Küche des Einbecker Bürgerspitals gehört zum Leistungsspektrum.
Besonders eindrucksvoll war die Besichtigung einer Übungswohnung, in der realitätsnahe medizinische Notfallszenarien trainiert werden. Im Rahmen des Besuchs wurde außerdem die bundesweite Rufnummer 116117 thematisiert. Dabei zeigte sich, dass diese wichtige Nummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst noch nicht ausreichend bekannt ist und stärker beworben werden sollte.
Im zweiten Teil des Besuchs führte der Weg zur Rettungswache in der Hullerser Landstraße. Notfallsanitäter „Moschi“ erläuterte die dort stationierten Rettungsmittel und gab Einblicke in den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte. Die in Eigenleistung geschaffenen Sozial‑ und Aufenthaltsbereiche beeindruckten die Besucher besonders und verdeutlichten das große Engagement der Mitarbeitenden.
In zahlreichen Gesprächen wurden viele Aspekte der täglichen Arbeit vermittelt, die der Öffentlichkeit oft verborgen bleiben. Der CDU‑Stadtverband zeigte sich beeindruckt von Professionalität, Einsatzbereitschaft und Leistungsbreite der Johanniter.
Zum Abschluss dankten die Teilnehmer Marc Küchemann, Dr. Sören Heitmann und Dr. Bodo Lenkewitz für die ausführlichen Informationen und den offenen Austausch.